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Pressestimmen XT1200Z ABS Super Ténéré
Allgemein
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Motorradfahrer 09/2010 Meinung des Redakteurs Till Kohlmey: "Ich bin eigentlich kein Fan großer Reise-Enduros. Bei mir in der Garage steht eine Zweiventil-GS - die ist leicht, niedrig in der Sitzhöhe und hat, wenn "Mann" mal ehrlich ist, auch genug Leistung. Aber wenn ich mir eine kaufen müsste, dann wäre es diese XT1200Z Super Ténéré. Denn sie ist eine ehrliche Haut, sieht gut aus, steht nicht an jeder Straßenecke herum und kann eigentlich genau das, was ich von einem Zweirad erwarte." "Einmal in Bewegung gesetzt, fallen die Pfunde wie von Geisterhand." "So nebenbei flößt sie dem Fahrer ein unerschütterliches Vertrauen ein." "Die Kombi aus steifer Vorderradführung mit stabiler 43er Upside-Down-Gabel, langem Radstand dank großzügig bemessener Hinterradschwinge und tiefer, vorderradorientierter Motorlage passt wie ein Maßanzug. Dazu gibt es eine unerschütterliche Geradeauslaufstabilität, wie sie an so großen Enduros nicht selbstverständlich ist." "Das ABS - schlüssiges Gesamtkonzept für die Enduro." "Gleiches gilbt auch für die Anti-Schlupf-Regelung, die serienmäßig an Bord und in drei Stufen einstellbar ist. Ein ausbrechendes Hinterrad fängt die Elektronik schnell wieder ein, als der Kopf denkt und der Gasgriff zurückspringt." Kradblatt 08/2010 “Während die GS bei mächtig Speed die Eigenart haben kann, an der Frontpartie ziemlich leicht zu werden und zu Rührbewegungen zu neigen, liegt die Super Ténéré stets absolut stabil. Die Super Ténéré zieht selbst bei Vollgas stoisch ihre Bahn. Und sie legt noch ein Schmankerl nach, denn ihr gänzlich ohne aufwendigen Ruckdämpfer oder Momentabstützung auskommender Kardan zeigt sehr eindrucksvoll, wie ein perfekter Wellen-Endantrieb aussehen kann. Kein Trampeln, kein Aufbäumen beim Beschleunigen, keine nervigen Lastwechselreaktionen – der in einer ellenlangen Aluschwinge rotierende Kardan arbeitet perfekt. Bei einer Blindverkostung würde vermutlich jeder Fahrer auf Kettenantrieb tippen. Die lange Schwinge geht übrigens nicht zu Lasten des Radstands und damit der Handlichkeit. Die Yamaha-Ingenieure platzierten zum Beispiel den Kühler einfach längs an der linken Seite, das Vorderrad konnte damit dicht an den Stahlrohr-Brückenrahmen rücken, moderate 1540 mm Radstand sind der Lohn dieses Kniffs.“ “Bereits das Auf- und Abbocken klappt dank goldrichtiger Übersetzung des serienmäßigen Hauptständers spielend leicht. Und rollt die Fuhre erst einmal, spielt es keine Rolle mehr, ob da nun 20 Kilo mehr oder weniger ums Eck wuseln. Die Super Ténéré ist einfach hervorragend ausbalanciert. Einen gehörigen Anteil an dem völlig unproblematischen und herrlich stressfreien Fahrverhalten haben die gut abgestimmten Federelemente.“ “Streßfrei – das ist eigentlich auch der Oberbegriff, unter den so ziemlich alles passt, was die neue Super Ténéré zu bieten hat.“ “Wer allerdings eine komfortable, ausgewogene und top ausgestattete Reisemaschine mit einem kräftigen, kultivierten Motor such, die nicht an jeder zweiten Ecke steht, sollte die Super Ténéré mal etwas genauer anschauen. Die hat zudem einen noch bequemeren Arbeitsplatz, einen perfekten Kardanantrieb und hervorragende Bremsen mit einem exzellenten ABS.“
Tourenfahrer 08/2010 Vergleichstest Touring "An der Yamaha kommt in der Summe hier keiner vorbei. Sie liegt satt auf der Straße, hat die perfekt abgestimmte Vorderradgabel, Top-Bremsen mit fein regelndem ABS und gibt auf jedem Fahrbahnbelag eine gute Figur ab." “Schlanker und eleganter kommt die Yamaha daher. Hier passt die Sitzposition auf dem straff gepolsterten Sitzkissen (845 bis 870 mm) auf Anhieb.” “Der luftgekühlte Boxer läuft etwas rauer, vibriert mehr und schüttelt sich schon mal, wenn das Gas zu heftig aufgedreht wird, was dem flüssigkeitsgekühlten Kontrahenten völlig fremd ist. Er geht aus jeder Lage sauber, aber auch etwas zu verhalten ans Gas, wirkt trotzdem stets souverän und kommt seiner Arbeit ohne Höhen und Tiefen nach.” “Mit perfekter Vorderradführung, dem geringsten Aufstellmoment und dem größtmöglichen Feedback von der Fahrbahn. Wenn die Radien enger werden und die Bremspunkte spät gesetzt werden können, klebt die XTZ der Duc schnell am Hinterrad. Sie lässt sich trotz der längeren Federwege einfach präziser auf den Punkt fahren, kippt zwar schwerfälliger ab, hält aber den Kurs besser bei und kann schon sehr früh ans Gas genommen werden, ohne den Fahrer mit einem aufsteigenden Vorderrad zu konfrontieren. Und wenn der Straßenbelag dann noch schlechter wird, zieht die Yamaha gnadenlos davon.” “Demgegenüber verbucht die Yamaha bei der Traktionskontrolle klare Vorteile für sich. Das System agiert spürbar sensibler als die etwas grobschlächtige Schlupfregelung bei BMW, bei der im Bedarfsfall ein Zylinder via Zündunterbrechung aus dem Verkehr gezogen wird, was sich lautstark durch Fehlzündungen bemerkbar macht. Bei der XT1200Z bekommt der Fahrer lediglich durch das blinkende Cockpit ein ausbrechendes Hinterrad signalisiert, wobei dies dann auch genauso blitzschnell wieder eingefangen ist. Auch der Kardan der BMW reagiert im Gelände etwas träger und lässt das Heck schon mal kräftig ausschlagen, was dem Yamaha-Pendant völlig fremd ist.” MOTORRAD 15/2010 Vergleichstest Reiseenduros Sieger Alltag: Yamaha Sieger Sicherheit: Yamaha “Wieder setzt sich die Yamaha in Szene. Hervorragend abgestimmtes ABS und gute Dosierbarkeit ergänzen sich zu den besten Stoppern im Feld.” Sieger Preis-Leistung: Yamaha “Wieder ein Sieg der Vernunft: Ganz neu und in dieser Beziehung gleich vorn ist die Yamaha Super Ténéré.” “Gleich vorn dabei: die Super Ténéré. Die perfekt geformte und gepolsterte Sitzbank setzt selbst dem bislang flauschigsten aller Sitzkissen, dem der BMW noch eins drauf. Zudem geriet der Kniewinkel angenehm offen, so dass nur der im Vergleich zur GS etwas breitere Knieschluss auffällt. Wahrhaft kuschelige Plätzchen..” “Ebenfalls mit exzellentem Komfort zeigt sich der Yamaha-Rücksitz.” “Praktikerin: Ob Koffer oder Komfort – Vernunft ist die Stärke der Yamaha.” “Ob herausragender Federungskomfort, seidenweicher Motorlauf, enorme Reichweite, exzellent abgestimmtes ABS oder der gelungene Windschutz – die neue Yamaha setzt klar auf Touring.” Motorrad ABENTEUER 04/2010 “…der erste Kontakt mit dieser XT verläuft durchweg positiv. Das fängt schon bei der Sitzprobe an. Breiter Lenker und hohe Sitzplätze sind ja bei dieser Art Motorrad Standard. Hier gestalten sich die Ausmaße trotz des großen 23 Liter Tanks und der fahrfertigen 264 kg noch erstaunlich harmonisch. Das liegt darin begründet, dass die Massen dieser Super Ténéré sehr zentral und ausreichend tief angeordnet wurden, um das Handling im Stand und bei niedrigen Geschwindigkeiten so einfach wie nur eben möglich zu gestalten. Mit der niedrigen Sitzstufe von 840 mm kommen selbst kleinere Piloten problemlos zurecht und die Bedienung des Haupt- und Seitenständers zählt ebenfalls zu den leichteren Übungen Die Sitzbank selbst ist vorn und hinten eher straff gepolstert, was ich persönlich angenehmer finde als zu weiche, indifferente Sitzkissen. Der Sozius freut sich über einen noch akzeptablen Kniewinkel, einen engen Kontakt zum Fahrer und eine gute Rundumsicht bei leicht erhöhter Sitzposition.” “Das wahre Talent der neuen XT1200Z erschließt sich jedoch fahrwerksseitig. Eine gelungene Kombination aus Agilität und Stabilität mit hohem Unterhaltungswert und eingebauter Fahrspaßgarantie. Dem trägt in erster Linie die stabile 43er-Upside-down-Gabel Rechnung, die voll einstellbar, bereits im Basis Setup den perfekten Mix zwischen Komfort und satter Radführung auf die Straße transportiert. Auf hohem Niveau agiert auch das hintere, angelenkte Federbein, das wir für den Einpersonenbetrieb mit Gepäck jedoch schon ¾ vorspannen mussten. Bei leicht erhöhter Zugstufendämpfung liegt auch das Heck satt auf der Straße. Egal ob Autobahntempi jenseits der 180 km/h oder flotte Landstraßenpartien, die Super Ténéré hat die ganze Bandbreite eines flotten Reisemobils in der Schublade und lässt sich auch nicht von miesem Bodenbelag aus der Bahn werfen. Unebenheiten jedweder Couleur werden von den Fahrwerkselementen sehr souverän ausgebügelt, eine Lenkkorrektur ist meist nicht erforderlich.” “Auf der Bremse ist diese XT von der Konkurrenz ohnehin kaum zu schlagen. Mit der Kombibremse – bei Betätigung der Handbremse wird auch das Hinterrad mitverzögert – steht die XTZ bereits nach 38,8 Metern, wenn sie aus 100 km/h verzögert wird. Dabei hält das Fahrzeug stur seinen Kurs bei, schwänzelt nicht mit dem Heck und stellt den Piloten vor nicht allzu große Probleme...”
Motorrad News 07/2009 “…NEWS-Weltenbummler Normen, ließ sich nicht zweimal bitten. Er reiste eigens aus Bolivien an, um beim ersten Ausritt aufzusatteln.” “Der Zweizylinder fühlt sich nicht schwerer an als andere Reise-Enduros und hinterlässt nach 100 Kilometern beim ersten Stopp einen durchweg zufriedenen Gesichtsausdruck. Das liegt in erster Linie an der entspannten Sitzposition. Auch dürfte die ungewöhnlich gut gepolsterte zweigeteilte Sitzbank ihren Anteil daran haben – wohlmöglich sogar beides zusammen. Ebenfalls können das butterweich zu schaltende Sechsgang-Getriebe, der Durchzug des Motors, der Geradeauslauf und die Stabilität überzeugen.” “Mehr Leistung braucht kein Ténéré-Fahrer, denke ich mir, als nach einem Dreh am Gasgriff mal wieder weitaus mehr auf dem Tacho steht, als innerorts zulässig ist und ich mich dabei ertappe, wieder zu schnell in die Kurve einzulenken. Grund zur Beunruhigung? Beim Vorgängermodell ganz sicher, bei der XT1200Z dagegen keineswegs. Denn erstens darf man ohne folgen unverschämt brutal in die Bremsen hauen – das nicht abschaltbare ABS setzt dabei seinen Dienst spät, aber effektiv ein.” “Selbst wenn man im Scheitelpunkt runterschaltet, den Hahn aufdreht und die vollen 110 PS herausquetscht, bleibt die Fuhre ruhig, da die Traktionskontrolle den ersten Ansatz von Schlupf im Keim erstickt. Respekt. Das Ganze beruhigt ungemein – und führt zu noch forscherer Fahrweise. Keine großen Lastwechselreaktionen, kein Lupfen des Hecks beim Gasgeben: Vom Kardan ist fast nichts zu spüren. Selbst beim untertourigen Beschleunigen im sechsten Gang unterhalb von 2000 Umdrehungen setzt kein Hacken ein – eine Kette hätte man jetzt wohl abgeschüttelt. Auch Gabel und Federbein arbeiten tadellos. Sie bügeln glatt, was Fahrer sportlicher Maschinen in Westeuropa als holprig empfinden oder als Straßen zweiter bis dritter Ordnung bezeichnen.” “Erstaunlich, was die Federung schluckt, wie kontrollierbar sich die XT1200Z dirigieren lässt und was die Elektronik zu leisten im Stande ist. Wer’s nicht mag, kann es ja abstellen oder reduzieren. Mir jedoch hat’s – ich mag es kaum zugeben – gefallen.” MOTORRAD 13/2010 "Fein dosierbar (im Unterschied zur eher radikal wirkenden Alles-oder-nichts-Bremse der BMW), aber vehement verzögern die Yamaha-Stopper und verlangen dabei nicht nach einer derb zupackenden Metzgerhand. Die serienmäßige Kombibremse wirkt beim Zug am Handhebel auf beide Räder. Tritt man jedoch zuerst das Fußpedal, wird nur die Hinterradbremse aktiviert – gut für unterstützendes Bremsen beim Wenden oder in engenk Kehren." "Verblüffend gut gelungen ist den Yamaha-Technikern die ABS-Abstimmung: Feine Regelintervalle und die sensible, nicht zu brachiale Anpassung des Bremsdrucks garantieren eine Gesamtverzögerung auf hohem Niveau, ohne die Fahrstabilität zu beeinträchtigen. Will heißen: Auch auf welligem Belag schafft die Super Ténéré hohe Verzögerungswerte, ohne die stoische Stabilität zu gefährden oder gar mit steigendem Hinterrad zu verunsichern. Aber nicht nur die Verzögerung wird elektronisch kontrolliert, auch der Schlupf beim Beschleunigen unterliegt der Regelung eines von Sensoren-Daten gespeisten Computers. Die zweistufige (und überdies abschaltbare) Traktionskontrolle verhindert in Modus eins gänzlich, im Modus zwei weitgehend das Durchdrehen des Hinterrads, indem das Steuergerät den Zündzeitpunkt, die Benzinzufuhr und die Drosselklappenstellung verändert. Auch hier gilt: Das System regelt (in Modus eins) sensibel, verlässlich und nahezu unauffällig. Wer driften will (und dies auch kann), wird das TCS ohnehin ganz abschalten. Apropos driften: Wie reißt er denn nun an, der neue Motor? Hat sich das Warten auf den völlig neuen 1200er mit 110 PS gelohnt? Es hat. Super sanft und geschmeidig geht der langhubige Twin bereits im Sport-Modus ans Gas (den gemäßigteren Touring-Modus braucht man praktisch nie), direkt, gut berechen- und dosierbar….." "Unter dumpfen Blubbern, irgendwo zwischen TDM-Sound und Ducati-Ballern, nimmt der Reihenzweizylinder mit 270 Grad Hubzapfenversatz ab 1500/min ruckfrei Gas an, bietet ab 2000/min brauchbare Leistung und beschert dem XT-Treiber bei 2500/min einen deutlich spürbaren Drehmomentanstieg, der dem Fahrer die Arme lang und die Mundwinkel nach oben zieht." "Anders als die BMW, die bei hohem Tempo vorn ziemlich leicht wird un zu Rührbewegungen neigt, liegt die Yamaha stets bolzenstabil. Mutwillig eingeleitetes Pendeln klingt sofort wieder ab." "Die Super Ténéré zieht selbst bei Vollgas stoisch ihre Bahn. Ein kleines Meisterstück, das die Bayern ins Grübeln bringen wird, ist den Japanern mit dem Kardanantrieb gelungen. Ohne aufwändige Ruckdämpfer oder Momentabstützung, einfach durch geschickte Auslegung des Antriebsstrangs inklusive ellenlanger Schwinge hat Yamaha geschafft, wovon Kardan-Fans schon immer geträumt haben: die Wartungsfreiheit des Wellenantriebs in Verbindung mit der unauffällig-störungsfreien Kraftübertragung einer Kette. Kein Trampeln, kein Aufbäumen beim Beschleunigen, keine nervigen Lastwechselreaktionen – so geht es eben auch." Motorradfahrer 07/2010 "Das Motorrad ist sehr gut ausbalanciert und der Lenker liegt gut zur Hand. Im Kniebereich trägt der große 23-Liter-Tank nicht zu dick auf, und die Sitzbank ist breit genug und ausreichend straff gepolstert. Dank der integrierenden Sitzposition ergibt sich eine gute Kontrolle über das Vorderrad; selbst Fahrer über 1,80 Meter Größe haben einen entspannten Kniewinkel." "Schon nach kurzer Zeit fühlt sich der Fahrer zuhause. Der Reihen-Zweizylinder mit 270 Grad Hubzapfenversatz trägt zwar Charakterzüge eine 90-Grad-V2, klingt jedoch gesitteter und bietet dank zweier Ausgleichswellen höchste Laufkultur. Vergleichsweise unspektakulär produziert der Langhuber seine Kraft. Ein blick auf den Tacho verrät indes, wie zügig es vorangeht. Nur selten muss das leichtgängige Sechsgang-Getriebe bemüht werden. Meist passen die beiden letzten Gänge, da der Twin ab 2000 touren satt hochzieht, um bis 5000/minmit Nachdruck zu zulegen." "Die Kraft gelangt sehr definiert ans Hinterrad, was vor allem auf unbefestigtem Grund vorteilhaft ist. Letzteres trifft auch für den Hinterradantrieb zu. Selbst ohne Momentabstützung versieht der Kardan seine Arbeit unauffällig. Dabei dürften sich die gepflegten Manieren des Zweizylinders auch an der Zapfsäule positiv widerspiegeln: Während der ersten Ausfahrten flossen bei zügiger Gangart mit montierten Seitenkoffern und Topcase 5,6 und 5,8 Liter Super auf 100 Kilometer durch die Einspritzdüsen, womit der 23-Liter-Tank Reichweiten von gut 400 Kilometern erlaubt." REISE MOTORRAD 07/2010
"Bereits der erste Live-Kontakt mit der neuen hinterlässt einen durchweg guten Eindruck. Solide Qualität und alles da, was man als (Fern-)Reisemotorradler so braucht: Kardanantrieb, Aluminium-Motorschutz, per Handrad einstellbare Federbasis, Doppelfalz-Speichenräder mit Schlauchlosreifen, Hauptständer, abnehmbarer Soziussitz für eine breite Ladefläche, Alukoffer, Tankrucksack, verstellbare Scheibe, zweifach einstellbare Sitzhöhe, Steckdose fürs Navi, ABS, Traktionskontrolle und ein übersichtliches Cockpit." "Schon unter 2.500 Umdrehungen schiebt der Motor kräftig an, und entwickelt eine harmonische Leistungskurve ohne Löcher oder sonstige Überraschungen. Und genau das stand im Lastenheft der Yamaha-Techniker: ein nachdrücklicher Vortrieb in allen Drehzahlbereichen für ein breites Einsatzspektrum. Das Sechsganggetriebe lässt sich leicht schalten und die Abstimmung passt gut." "Wenn man es nicht genau wüsste, könne man meinen, mit einem Kettenantrieb unterwegs zu sein. So unauffällig und ruckfrei arbeitet der Kardanantrieb." "Auf der gesamten Tour erwies sich die neue Super Ténéré als sympathischer Begleiter. In keiner Situation kam ein unbehagliches Gefühl auf, im Gegenteil, es passte alles von Anfang an. Auch das nominell hohe Leergewicht von 261 Kilogramm stellte durch die ausgewogene Gewichtsverteilung auch beim Rangieren kein Problem dar, in Fahrt erst recht nicht. Wir halten Sie für ein rundum gelungenes Reisemotorrad."
2Räder 07/2010 - Äußerst elastischer Motor - Tolle Laufkultur - Sitz- und Fahrkomfort sind erstklassig, perfekte Ergonomie - 23-Liter-Tank: große Reichweite - Kardanantrieb absolut reaktionsfrei und wartungsarm "DAS VOLK JUBELT. Endlich eine Nachfolgerin des legendären Ablegers der erfolgreichen Rallyesportlerin. Und endlich eine ernstzunehmende Konkurrentin für den ewigen Klassenprimus BMW R1200GS." "Erst mal aufsitzen (die Sitzhöhe lässt sich ganz einfach wahlweise auf 845 oder 80 Millimeter einstellen) und schon offenbart sich die unglaublich gelungene Ergonomie. Perfekter Sitzkomfort, entspannter Beinwinkel - so lässt sich locker der üppige 23-Liter-Tank leer fahren. Zum entspannten Reisen taugt auch der langhubige Zweizylinder, ein äußerst kultiviert laufender Reihentwin mit 270 Grad Hubzapfenversatz und unregelmäßiger Zündfolge, was ihn wie ein V2 klingen lässt. Ungemein sanft legt der Motor schon ab gut 1500/min los....." "Zur Gesamt-Harmonie passt der völlig unauffällig agierende Kardanantrieb - kein Trampeln, kein bocken, wenn man es nicht besser wüsste, würde man auf Kette tippen. Für noch mehr Komfort und Sicherheit sorgen manche elektronische Helferlein: die zweistufige (auch abschaltbare) Traktionskontrolle und die Einfinger-Kombibremse samt unauffällig regelndem ABS." "Mit ihrem weich ans Gas gehenden, äußerst harmonisch abgestimmten Motor lässt sich die 1200er sauber aus den Kurven heraus beschleunigen." "Lange Etappen stressfrei, ultrakomfortabel zurücklegen - dafür ist die Neue wie geschaffen. Die sehr bequeme Sitzbank, die perfekte Ergonomie und das soft abgestimmtem schluckfreudige Fahrwerk verdienen Bestnoten. Die Reichweite ist enorm..." MO 06/2010 "Mitten im Niger ist die Ténéré. Eine Sandwüste, riesig und weit. Durch sie führte früher eine Etappe der Rallye Dakar. Für Schreiberlinge ist das Wort Ténéré eine Herausforderung, weil drei Accent Aigu in einem Wort vorkommen. Und für Yamaha-Fans steht Ténéré für ein berühmtes Motorrad, ein Dakar-Siegermotorrad. Der klangvolle Name wird jetzt wieder für eine große Touren-Enduro aufgegriffen. Das Resultat ist eine Mischung aus Tradition und Moderne." "Ganz neu für eine Yamaha-Enduro sind Kardanwelle, ABS und Schlupfregelung – letztere dürfte zum neuen Ausstattungstrend bei großen, leistungsstarken Motorrädern werden. Der Rest dagegen macht einen vertrauten Eindruck. Typische Versatzstücke sämtlicher Großenduros der letzten 20 Jahre lassen keinen Spielraum für gestalterische Extravaganzen. Und das ist gewollt, denn was bekannt ist, das schafft Vertrauen. Und so sitzt man frei von Überraschungen komfortabel auf einem üppigen Sitzpolster und greift an einen breiten Lenker. So fühlt sich ein sattes Kontrollgefühl an." "Konzeptgerecht sind Beifahrerplatz und Gepäckträger großzügig dimensioniert. Für den Sozius gibt es üppige Haltebügel, die sich auch gut zum Festzurren der Yamaha bei Fährfahrten oder für sonstige Bergeaktionen eignen. Das Cockpit aus LCD-Display und analogem Drehzahlmesser ist im Offoad-Design gehalten. Bei kritischen Straßenverhältnissen lässt sich der Motor per Knopfdruck vom Sport- in den Touring-Modus umschalten. Die Leistungsentfaltung ist dann weicher." "Der Motor ist den Yamaha-Technikern passend zum Touringkonzept perfekt gelungen. Er ist druckig, geschmeidig und darüber hinaus auch noch genügsam. Bei den ersten Tests fiel es nicht schwer, den Verbrauch unter sechs Liter pro 100 Kilometer zu halten. Toll ist der Rundlauf im untersten Drehzahlbereich. Bereits ab 1500/min darf der Twin zur Sache gebeten werden. Bei 5000/min legt er bei Überholsprints nochmals kräftig zu. Störende Vibrationen gibt es keine zu vermelden. Nur weiche Druckpulsationen unter Last, die den souveränen Motorcharakter dezent betonen." "Praktisches Detail: Die Rastengummis senken sich bei Druck (im Stehen fahren) ab, die Metallzähne greifen." "Komfort und Kontrolle, so könnte man das Fahrwerk der neuen Super Ténéré mit zwei Worten charakterisieren. Die Kunst lag einmal mehr darin, die konventionellen Mittel bestmöglich einzusetzen, und das ist den Machern zweifelsfrei gelungen. Das Motorrad glänzt trotz der unbestreitbaren Masse mit neutralem, sehr gut ausbalanciertem Handling. Von Kopflastigkeit oder kippeligem Einlenkverhalten keine Spur. Zwar gibt es die für Enduros typische Weichheit beim Setzen der Lenkinputs, aber genau dieser Flex ist es letztlich, der das Chassis gerade auf schlechten Wegstrecken schön arbeiten lässt und zum ruhigen, flüssigen, und überaus effizienten Vorwärtskommen beiträgt." "Fazit: Der erste Eindruck entscheidet, und der ist sehr gut. Vor allem der ebenso druckvoll wie harmonisch-kultiviert arbeitende Twin überzeugt, das Fahrwerk ergänzt das Paket treffsicher. Dazu kommt die Langstreckentaugliche Sitzergonomie und die praxisgerechte Reichweite. Kritik? Nichts Substanzielles. BMW GS-Fahrer dürfen gerne mal probefahren." MOTORRAD 11/2010 Sitzkomfort: erstklassig Motor: außerordentlich elastisch Federung: sehr komfortabel Kardanantrieb: wartungs- und reaktionsfrei „...Super Ténéré - dieser Name weckt Assoziationen, bedeutete Wüste, Afrika, Abenteuer...." „...Und schon beim Gasschub zwischen den ersten Schwüngen fällt auf, wie geschmeidig der Zweizylinder antritt. Wer es darauf anlegt, kann den dicken Twin bereits unter 2000 Umdrehungen von der Leine lassen. Verblüffend, wie es dieses Aggregat schafft, ohne zu hacken oder zu ruckeln aus derartigen Drehzahlniederungen hochzuziehen. Dieser Charakter mag einesteils besagter unregelmäßiger Zündfolge sowie dem rekordverdächtig langen Hub von 79,5 Millimetern entspringen, andernteils aber auch vom freigiebigen Umgang mit den Schwungmassen von Kurbelwelle und den beiden Ausgleichswellen herrühren. Denn der flotte Drehzahlanstieg und quirlige Schub sind nicht das Ding des 110 PS starken Yamaha Twins. Hamonie ist sein Credo..." „...STRESSFREI. Diese Vorgabe prägt den Charakter der Yamaha in jeder Situation..." „...Schalten? Stressfrei. Das Sechsganggetriebe gehört zu den derzeit am leichtesten und präzisesten schaltbaren Motorradgetrieben. Sitzposition? Stressfrei. Alles passt. Nicht einmal die fehlende Einstellmöglichkeit des Lenkers wird vermisst. Der offene Kniewinkel vor allem ein erstklassig gepolstertes und geformtes Sitzkissen überzeugen restlos. Zudem kann durch bloßes Umstecken einer Plastikschablone die Sitzhöhe von 870 auf 845 Millimeter gesenkt werden. Kurzbeinigen bleib außerdem noch eine um 35 Millimeter abgepolsterte Version aus dem Originalzubehör-Programm..." „...Gas auf, Gas zu, einlenken abklappen. Unablässig. Mit modernen Maschinen nicht immer ein Spaß. Doch die am Kurvenscheitelpunkt so oft unheilige Allianz von Ride-by-wire und magerer Motorabstimmung ficht die Yamaha nicht an. Sanft und gut kontrollierbar nimmt die Ténéré Gas an, zieht wie ein Strich aus den Kehren. Sie ermuntert den Piloten geradezu, den gutmütigen Leistungseinsatz mit dem um einen Tick aggressiver einsetzenden Sport-Modus (Standard: Touring) etwas aufzupeppen..." „...Mit 23 Litern Tankinhalt bunkert die Yamaha drei Liter mehr Sprit als die Konkurrenz..." „...Die fein ansprechende Upside-down-Gabel und das komfortabel abgestimmte Federbein saugen die kurzen harten Wellen wie ein Schwamm auf. Schon wieder bringt sich dieser Begriff in Erinnerung: stressfrei..." „..Der Kardanantrieb, der ohne jede Momentabstützung auskommt, fällt nur durch eines auf: durch Unauffälligkeit. Kein Klacken beim Lastwechsel, keine Reaktionen beim Beschleunigen - Blindverkoster würden auf Kettenantrieb tippen. Top..." „..Auf Asphalt bleibt die Traktionskontrolle unauffällig, greift selbst in der empfindlicheren der beiden Stufen nur bei harter Beschleunigung über besagte Rinnsale - wie auch sonst - sanft regelnd ein. Und jetzt? Auf dem flüssigen Offroad-Track reicht Stufe 1 problemlos, Stufe 2 erlaubt bereits gewagte Drifts, die Schlupfkontrolle ganz abzuschalten, ist bei dieser sportlich-liberalen Regelung überflüssig. Zumal es überrascht, wie behände die Großenduro angesichts ihrer Pfunde und Dimension durchs Gelände zu prügeln ist, trotz der weichen Federung erst bei wüsten Kanten durchschlägt. Schluss, die Straße kreuzt. Der Asphalt hat uns wieder..."
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